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Beeskow- Für einen aufsehenerregenden Skandal „Eklat“ sorgten die Vollstreckerparteien von Siegers Gnaden am 26. April im Rahmen einer sogenannten „Feierstunde“ aus Anlaß des 60. Jahrestages des
Kriegsendes. So feierten die etablierten Parteien im Vorfeld der Kreistagssitzung in Beeskow (Landkreis Oder-Spree) den 8. Mai als „Tag der Befreiung“, wobei man sich bei den angeblichen „Befreiern“ bedankte. Der
NPD-Fraktionsvorsitzende Klaus Beier rief dagegen in Erinnerung, was die „Befreier“ in Deutschland und gerade auch im Oderland angerichtet haben.
Einige Abgeordnete schauten betreten nach unten als Beier fragte, welcher Deutsche da noch den 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung feiern möchte. Folgerichtig forderte die NPD-Kreisfraktion in der offiziellen Kreistagssitzung auch die Absetzung des Tagesordnungspunkt einer Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Oder-Spree und dem „polnischen“ Landkreis Slubice. Denn solange die Polen sich weigern, die Vertreibungsverbrechen historisch und juristisch aufzuarbeiten, muß befürchtet werden, daß eine solche Vereinbarung mit Personen abgeschlossen wird, die an Vertreibungsverbrechen beteiligt waren, sie verdunkeln, oder sie verharmlosen, leugnen oder billigen. Sollte Polen den Weg der Verständigung und Gerechtigkeit einschlagen, kann eine solche Vereinbarung wieder auf die Tagesordnung gesetzt werden.
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